KRÄFTIGE LINSENSUPPE MIT PANCETTA
Linsensuppe hat in den letzten Jahren einen bemerkenswerten Imagewechsel hingelegt. Was lange als antiquiertes Gericht aus Omas Küche galt, erlebt gerade eine Renaissance. Je nachdem, welche Sorte man verwendet und womit man sie kombiniert, verändert sich Geschmack und Textur komplett. Hier setzt die Linsensuppe von VIOLAS an, allerdings mit einer Zutat, die dem Klassiker eine völlig neue Richtung gibt.
Besonders nussiger Geschmack von der Puy-Berglinse
Statt der in Deutschland gängigen Teller- oder Belugalinse kommen bei diesem Rezept Puy-Berglinsen zum Einsatz, benannt nach der französischen Stadt Le Puy-en-Velay in der Auvergne. Dort wachsen sie auf vulkanischem Boden, was ihnen einen ausgeprägt nussigen Geschmack verleiht und dafür sorgt, dass sie beim Kochen nicht zu Brei zerfallen, sondern bissfest bleiben. Diese Eigenschaft entscheidet über die gesamte Textur: Statt eines homogenen Eintopfs entsteht ein Gericht, bei dem jede Linse noch ihre eigene Struktur behält, während die Brühe drumherum sämig wird.
Pancetta gibt den Geschmack
Der zweite Baustein, der diese Suppe von der klassischen Variante unterscheidet, ist Pancetta. Anders als deutscher Bauchspeck wird sie nicht geräuchert, sondern gepökelt, mit Pfeffer, Muskat oder Wacholder gewürzt und anschließend luftgetrocknet, ein Verfahren, das ihr einen klareren, konzentrierteren Fleischgeschmack gibt, ohne dass eine Rauchnote alles überlagert. Scharf angebraten, gibt Pancetta ihr Fett direkt in den Topf ab, und darin schwitzen die Linsen an, bevor die Brühe dazukommt. Dadurch zieht sich die Würze von Anfang an durch das gesamte Gericht. Die Wiener Würstchen, die klassisch zur deutschen Linsensuppe gehören, ergänzen das Ganze um eine vertraute, herzhafte Note, während Kartoffeln für die nötige Sättigung sorgen, die ein Suppengericht an einem kühlen Herbsttag braucht.
Unkompliziertes Gericht, das von innen wärmt
Am Ende ist diese Linsensuppe das, was ein gutes Herbstgericht ausmachen sollte: unkompliziert in der Zubereitung, aber mit einer geschmacklichen Tiefe, die die das Gericht zu etwas Besonderem macht. Ein Klecks Schmand und frische Petersilie zum Schluss runden die kräftige Würze ab und bringen eine leichte Frische in den Teller. Wer bisher nur die klassische Tellerlinsen-Variante kannte, wird schnell merken, warum sich der Umweg über die Berglinse und die italienische Speckspezialität lohnt.
Bewertungen
Zutaten:
Anzahl Personen
| VIOLAS’ »Linsensuppe« | |
| 2EL VIOLAS’ »Klare Gemüsebrühe« in 1 l Wasser aufgelöst | |
| 150g Pancetta-Würfel | |
| 2 Wiener Würstchen | |
| 3 Kartoffeln | |
| Etwas Schmand und gehackte Petersilie |
So wird’s gemacht:
Schreiben Sie einen Kommentar